Heinrich Weihermüller
Heinrich Weihermüller
In liebevoller Erinnerung

Karl Heinrich Weihermüller

* 26. Mai 1946†5. Januar 2022
Wollmesheim, Pfalz · Strössendorf, Oberfranken

Auf dieser Seite habe ich den Lebensweg meines Vaters zusammengetragen, um sein Leben zu ehren.

Mein Vater hatte kein einfaches Leben, und er war auch kein einfacher Mensch. Er hat Fehler gemacht, aber wer lebt schon ein Leben ohne Fehler? Ich habe viel von ihm gelernt. Wie man auf vielen Bildern sieht, war ich immer an seiner Seite, und erst viele Jahre später ist mir bewusst geworden, wie viel ich in diesen 19 Jahren vom Landmaschinenmeister Heinrich Weihermüller mitgenommen habe.

Stefan Weihermüller

  1. 1946

    Geboren in Wollmesheim

    Karl Heinrich Weihermüller kommt am 26. Mai 1946 in Wollmesheim in der Pfalz zur Welt.

    Das Wappen von Wollmesheim
    Das Wappen von Wollmesheim
    Ansichtskarte von Wollmesheim: Kirche, Dorfstraße, Dorfgemeinschaftshaus und Ehrenmal
    Ansichtskarte von Wollmesheim: Kirche, Dorfstraße, Dorfgemeinschaftshaus und Ehrenmal
  2. um 1950

    Neuanfang in Strössendorf

    Um 1950 entschließt sich die junge Familie, nach Strössendorf in Oberfranken zu ziehen und dort die Landwirtschaft zu übernehmen.

    Auf dem Bild von 1956: links Johann Weihermüller, rechts Sina, Katharina und Karin Weihermüller, in der Mitte Heinrich.

    Die Familie am Biberbach in Strössendorf, 1956
    Die Familie am Biberbach in Strössendorf, 1956
  3. 1954

    Schulzeit

    Heinrich geht in Strössendorf zur Schule. Zu seinem Glück liegt das Schulhaus direkt gegenüber vom Anwesen der Familie im Biberbach.

    Schulkinder in Strössendorf
    Schulkinder in Strössendorf
    Klassenfoto mit Lehrer, 1954
    Klassenfoto mit Lehrer, 1954
  4. 1957

    Faschingsball

    Faschingsball 1957 in Strössendorf.

    Kinder in Kostümen beim Faschingsball, 1957
    Kinder in Kostümen beim Faschingsball, 1957
  5. 1958

    Kindheit am Biberbach

    Mit Schwester Karin im verschneiten Hof am Biberbach. Nur wenige Meter weiter entsteht das Foto mit dem Fahrrad, im Hintergrund Erich Hühnlein. Im Frühjahr geht es mit dem Dorf auf Maiwanderung.

    Heinrich mit Schwester Karin im Biberbach, 1958
    Heinrich mit Schwester Karin im Biberbach, 1958
    Mit dem Fahrrad im Biberbach, im Hintergrund Erich Hühnlein
    Mit dem Fahrrad im Biberbach, im Hintergrund Erich Hühnlein
    Maiwanderung, 1958
    Maiwanderung, 1958
  6. 1966

    Junge Jahre

    Von der Landwirtschaft will der „Heiner“ in dieser Zeit nicht viel wissen. Wie meine Tante erzählt, war er lieber unterwegs auf Brautschau, als daheim den Mähdrescher zu fahren.

    Heinrich Weihermüller, um 1966
    Heinrich Weihermüller, um 1966
  7. 1968 – 1969

    Bundeswehr in Ingolstadt

    Seinen Wehrdienst leistet Heinrich in Ingolstadt, in der Pionierkaserne auf der Schanz.

    Heinrich in Uniform
    Heinrich in Uniform
    Mit Kameraden vor einem Fahrzeug
    Mit Kameraden vor einem Fahrzeug
    Bei einer Übung
    Bei einer Übung
    Erinnerung aus der Bundeswehrzeit
    Erinnerung aus der Bundeswehrzeit
    Erinnerung aus der Bundeswehrzeit
    Erinnerung aus der Bundeswehrzeit
  8. 1975

    Meister, Landwirt und Vater

    Heinrich pendelt viel zwischen Neustadt bei Coburg, wo er als Meister bei der Firma Hugo Hein arbeitet, Coburg und Strössendorf. Dort führt er nach dem Tod seines Vaters Philipp Weihermüller die Landwirtschaft im Nebenerwerb weiter.

    Im Oktober 1975 komme ich, Stefan, zur Welt. Heinrich lebt zu dieser Zeit in Creitlitz, einem Ortsteil von Coburg.

    Er ist begeisterter Motocross-Fahrer. Sein ganzer Stolz ist 1975 eine Maico 250, und er besteht darauf, dass ich „Maico“ als Zweitnamen bekomme. Weil das deutsche Namensrecht nicht mitspielt, wird daraus kurzerhand Meiko.

    Vater und Sohn, 1975
    Vater und Sohn, 1975
    Erinnerung aus Strössendorf
    Erinnerung aus Strössendorf
    Erinnerung aus Strössendorf
    Erinnerung aus Strössendorf
  9. 1979

    Creitlitz

    Wir wohnen noch in Creitlitz bei Coburg. Es wird gegrillt und gewandert, und die Pläne für die Rückkehr nach Strössendorf nehmen Gestalt an.

    Vater und Sohn auf der Terrasse
    Vater und Sohn auf der Terrasse
    Spielen auf dem Teppich
    Spielen auf dem Teppich
    Am Auto vor dem Haus
    Am Auto vor dem Haus
  10. 1979

    Das eigene Haus

    In Strössendorf wird die alte Scheune abgerissen. Das neue Wohnhaus baut Heinrich mit Hilfe von Freunden und Bekannten fast vollständig selbst. Im Eingangsbereich erinnert das Wappen von Wollmesheim an seine Herkunft.

    Das Wollmesheimer Wappen im Eingangsbereich
    Das Wollmesheimer Wappen im Eingangsbereich
    Das selbst gebaute Wohnhaus, 2022
    Das selbst gebaute Wohnhaus, 2022
    Hof und Nebengebäude um 1979
    Hof und Nebengebäude um 1979
    Hof und Nebengebäude um 1979
    Hof und Nebengebäude um 1979
    Hof und Nebengebäude um 1979
    Hof und Nebengebäude um 1979
  11. 1980

    Die Anfangsjahre

    Der Anfang ist schwer. Neben dem Hausbau pendelt mein Vater unter der Woche zwischen Strössendorf und Neustadt bei Coburg.

    Das Geld ist knapp, und trotzdem fahren wir einmal in den Urlaub: nach Niedernsill und Zell am See in Österreich. Ein Ausflug führt uns in den Tiergarten Nürnberg.

    Hundewäsche im Hof
    Hundewäsche im Hof
    Hundewäsche im Keller
    Hundewäsche im Keller
    Spielen mit Spielzeugautos
    Spielen mit Spielzeugautos
    Die Autorennbahn
    Die Autorennbahn
    Am See in Österreich
    Am See in Österreich
    Winterurlaub in Österreich
    Winterurlaub in Österreich
    Im Schnee
    Im Schnee
    Vater und Sohn auf dem Feldweg
    Vater und Sohn auf dem Feldweg
    Im Tiergarten Nürnberg
    Im Tiergarten Nürnberg
  12. 1981

    Landwirtschaft nebenbei

    Die Landwirtschaft führt mein Vater weiterhin nebenbei. Den Mähdrescher hatten wir von Opa Philipp geerbt, und er war gefühlt zu 99,9 Prozent in Reparatur. Hinter dem Haus bauen wir gemeinsam eine Sandsteinmauer.

    Reparatur am Mähdrescher
    Reparatur am Mähdrescher
    Bau der Sandsteinmauer hinter dem Haus
    Bau der Sandsteinmauer hinter dem Haus
  13. 1982

    Hof, Hund und Weihnachten

    Ich bekomme einen Aufsitzmäher, damals purer Luxus. Insgesamt haben wir drei Mäher: zwei sind immer in Reparatur, mit dem dritten mähe ich. Im Hof posiert mein Vater mit unserem Jagdhund Axel, und an Weihnachten liegt eine Orgel unter dem Baum.

    Mit Jagdhund Axel im Hof am Biberbach
    Mit Jagdhund Axel im Hof am Biberbach
    Unterwegs im Garten
    Unterwegs im Garten
    Die neue Orgel an Weihnachten 1982
    Die neue Orgel an Weihnachten 1982
  14. 1984 – 1991

    Landmaschinenmeister

    Beruflich bildet sich Heinrich ständig weiter. Lehrgänge zu STIHL-Motorsägen, Briggs-&-Stratton- und Tecumseh-Motoren sowie KHD-Agrartechnik zeugen von seinem Handwerk. In diesen Jahren war ich immer an seiner Seite und habe vom Landmaschinenmeister mehr gelernt, als mir damals bewusst war.

    STIHL-Lehrgang, 1984
    STIHL-Lehrgang, 1984
    Briggs & Stratton-Lehrgang, Februar 1985
    Briggs & Stratton-Lehrgang, Februar 1985
    Tecumseh-Lehrgang, März 1985
    Tecumseh-Lehrgang, März 1985
    KHD Agrartechnik, Thurnau, Januar 1991
    KHD Agrartechnik, Thurnau, Januar 1991
  15. um 1992

    Eine Hochzeit in Italien

    Irgendwo in Norditalien gerät Heinrich in eine Hochzeit. Das Brautpaar kennt er nicht, aber er bringt ihm kurzerhand die fränkischen Hochzeitsbräuche näher, einschließlich des Baumstammsägens.

    Das Brautpaar beim Baumstammsägen
    Das Brautpaar beim Baumstammsägen
    Mit dem Brautpaar
    Mit dem Brautpaar
    Die Hochzeitsgesellschaft
    Die Hochzeitsgesellschaft
    Erinnerungsfoto mit dem Brautpaar
    Erinnerungsfoto mit dem Brautpaar
  16. 2000

    Mitten im Dorfleben

    Mein Vater ist immer mittendrin, ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Markgrafen-Club, im Obst- und Gartenbauverein oder am Wellenkicker-Stammtisch. Und das war auch gut so.

    Beim Dorffest
    Beim Dorffest
    Beim Dorffest
    Beim Dorffest
    Ehrung für 40 Jahre Treue, Bayerischer Landes-Sportverband, 2003
    Ehrung für 40 Jahre Treue, Bayerischer Landes-Sportverband, 2003
    Ehrenurkunde
    Ehrenurkunde
  17. 2010

    Zurück zu den Wurzeln

    Beruflich kehrt mein Vater zu seinem Ausbildungsbetrieb zurück und arbeitet dort bis zur Rente als Schmierstoff-Fachberater. In diese Zeit fällt auch ein Besuch in der Ukraine.

    Visitenkarte als Schmierstoff-Fachberater
    Visitenkarte als Schmierstoff-Fachberater
    Besuch in der Ukraine
    Besuch in der Ukraine
  18. 2017

    Opa Heiner

    Anfang der 2000er wandere ich in die USA aus, und unser Kontakt ist nicht immer der beste. 2012 und 2013 sprechen wir uns aus. Seitdem ist das Verhältnis zu mir und vor allem zu seinen Enkelkindern Philipp und Sophia sehr gut.

    2017 sieht er seinen Enkel Philipp zum dritten Mal und lernt seine Enkeltochter Sophia kennen.

    Mit den Enkeln auf dem Fendt
    Mit den Enkeln auf dem Fendt
    Philipp auf dem alten Traktor in der Scheune
    Philipp auf dem alten Traktor in der Scheune
    Familienfoto am Zaun, 2017
    Familienfoto am Zaun, 2017
  19. 2019

    Ein Bild aus dem Spiesberger Wald

    In meinen Unterlagen finde ich ein altes Foto von meinem Vater und mir im Spiesberger Wald. Wir hatten damals Eichen geschlagen und Fichten neu gepflanzt, auf dem Bild machen wir gerade zusammen Mittag. Ein Freund vergrößert und druckt das Foto aus und überreicht es meinem Vater.

    Mittagspause im Spiesberger Wald
    Mittagspause im Spiesberger Wald
    Heinrich betrachtet das Foto
    Heinrich betrachtet das Foto
    Die Übergabe des Bildes
    Die Übergabe des Bildes
    Erinnerungen werden geteilt
    Erinnerungen werden geteilt
  20. 2020

    Besuch bei Opa Heiner

    Meine Tochter Sophia hatte inzwischen einen Schlaganfall erlitten. Auf dem Weg nach München zur Stammzellenbehandlung verbringen wir ein paar Tage bei Opa Heiner. Bei solchen Besuchen war es mir immer wichtig, meinen Kindern zu zeigen, wo ich meine Kindheit verbracht habe.

    Familienfoto in Strössendorf, Januar 2020
    Familienfoto in Strössendorf, Januar 2020
    Drei Generationen
    Drei Generationen
    Gemeinsam im Wirtshaus
    Gemeinsam im Wirtshaus
  21. 2021

    Unser letzter Besuch

    Mitte 2021 habe ich die spontane Idee, nach Strössendorf zu fahren und meinem Sohn Philipp das Dorf und die Umgebung genau zu zeigen. Eine Woche lang wollen wir bei Heiner wohnen und das Leben so leben wie früher.

    Fast wäre nichts daraus geworden, weil mein Vater wieder einmal in der Pfalz und schwer zu erreichen war. Doch im August klappt es, und wir verbringen eine Woche in Strössendorf.

    Was wir damals nicht wussten: Es war unser letztes persönliches Treffen.

    Heinrich mit seinem Namensschild
    Heinrich mit seinem Namensschild
    Mit dem Traktor durchs Dorf, August 2021
    Mit dem Traktor durchs Dorf, August 2021
5. Januar 2022

Abschied

Fünf Monate nach unserem letzten Besuch ist mein Vater am 5. Januar 2022 plötzlich und unerwartet verstorben.

Die Beerdigung fand am 21. Januar 2022 auf dem Friedhof in Strössendorf statt, in dem Dorf, in dem er aufgewachsen ist, sein Haus mit eigenen Händen gebaut und sein Leben verbracht hat.

Der Lebensweg meines Vaters hat sich erfüllt.

Traueranzeige, Januar 2022
Traueranzeige, Januar 2022
Nordlichter über der Kirche
Nordlichter über der Kirche
Das W-Logo, inspiriert vom Wollmesheimer Wappen
Das W-Logo, inspiriert vom Wollmesheimer Wappen

Was bleibt

2023 habe ich begonnen, das W-Logo zu entwerfen. Die Inspiration kam vom Wollmesheimer Wappen, das auch im Eingang seines Hauses hängt. Seit 2024 trägt weihmue.com dieses Zeichen, und damit ein Stück seiner Herkunft in allem, was wir heute machen.

Heute

In der Zeit um den Tod meines Vaters im Jahr 2022 habe ich mich bemüht, die Verbindung zu meiner Familie in Deutschland wieder aufzubauen. Mein Wunsch war, dass wir gemeinsam in die Zukunft gehen. Leider ist es nicht so gekommen, wie ich es mir erhofft hatte.

Heute lebe ich mit meiner Familie in Mustang, Oklahoma, in den USA. Familie und Zusammenhalt haben für mich einen sehr hohen Stellenwert.

Danke, Papa.

Auf dieser Homepage habe ich Stefan Weihermüller einen Lebenslauf meines Vaters Karl Heinrich Weihermüller zusammengefasst. Dieser soll dazu dienen, das Leben meines Vaters zu Ehren.
Mein Vater hatte kein einfaches Leben, und er war auch kein einfacher Mensch, machte Fehler aber wer hat schon ein fehlerfreies Leben!
Ich habe viel von meinem Vater gelernt, wie auch in vielen Bildern zu sehen ist, ich war immer an seiner Seite und mir ist erst viele Jahre später aufgefallen, dass ich in diesen 19 Jahren sehr viel vom Landmaschinenmeister Heinrich Weihermüller gelernt hatte.  

1946

Karl Heinrich Weihermüller

wurde am 26.05.1946 in Wollmesheim, Pfalz geboren.

1954

Schulzeit

Heinrich verbrachte seine Schulzeit in der Schule in Strössendorf, die zu seinem Glück gleich gegenüber von unserem Answehsen war im Biberbach 1 in Strössendorf.

1956

ca. 1950 hat sich die junge Familie entschlossen, nach Strössendorf umzuziehen, um die Bauerei zu übernehmen.

im Bild:
links Johann Weihermüller.
Rechts: Sina, Katharina, Karin Weihermüller
Mitte: Heinrich Weihermüller

1957

Fachings Ball 1957 im Strössendorf

1958

Mit Schwester Karin im Biberbach in Strössendorf

nur wenige meter weiter im Biberbach, mit Erich Hühnlein im Hintergrund.

Two children, a girl and a boy, are riding a bicycle together in front of a wooden fence. The girl is sitting on the bike, smiling, while the boy is standing behind her, holding onto her shoulders. A woman is seen looking out of a window in the background.

Maiwanderung

1966

in dieser Zeit, wollte der Heiner nicht viel von der Bauerei wissen, wie mir meine Tante erzählt hat war Er lieber “unterwegs” auf Brautschau als daheim den Mähdrescher zu fahren.

1968-1969

von 1968 bis 1969 absolvierte Heinrich seine Bundeswehrzeit in Ingolstadt in der Pionierkaserne auf der Schanz.

1975

Heinrich pendelte in dieser Zeit viel zwischen Neustadt b. Coburg, wo er als Meister bei der Firma Hugo Hein arbeitete, Coburg und Strössendorf, wo er nach dem Tod seines Vaters Philipp Weihermüller die Bauerei als Nebenbetrieb weiterführte.

Im Oktober 1975 kam ich, Stefan zur Welt, Heinrich lebte in dieser Zeit in Coburg im Ortsteil Creitlitz

Heinrich war ein begeisterter Motocross Fahrer, 1975 war eine 250 cm3  Maico, sein aktuelles Spielzeug. Er bestand darauf, dass ich den Mittelnamen “Maico” bekommen sollte.
Da es aber mit dem deutschen Namensrecht Probleme gab, wurde der Mittelname kurzerhand von MAICO zu MEIKO abgeändert. 

1979

wir wohnten damals in Creitlitz bei Coburg, Grillen, Wandern und planungen liefen für eine Rückkehr nach Strössendorf.

1979

In Strössendorf wurden vorbereitungen getroffen und die Scheune wurde abgerissen.
Das neue Wohnhaus wurde von Heinrich mit Hilfe von Freunden und Bekannten fast komplett selbst gebaut.

Im Eingangs Bereich das Wappen von Wohlmesheim

2022

1980

Anfang der 80iger, war das Geld knapp aber wir sind trotzdem 1 mal in den Urlaub gefahren.
Niedernsill und Zell am See in österreich.
Foto links open: Tierpark in Nürnberg

1980

Der Anfang war schwer, Hausbau und unter der Woche pendelte mein Vater zwischen Strössendorf und Neustadt b. Coburg

1981

Die Landwirtschaft wurde von meinem Vater nebenbei auch noch geführt. Rechts im Bild unser Mähdrescher den wir von meinem Opa Philipp geerbt hatten. Das Teil war 99.9% in reperatur.

Bild unten: ist hinter unserem Haus, wir bauten eine Sandstein Mauer.

1982

Bild rechts: Ich bekam einen Aufsitzmäher. Das war damals schon luxus pur. Wir hatten insgesamt 3 mäher, 2 waren immer in reperatur und mit einem habe ich gemäht.
Bild unten: Mein Vater im Hof mit unserem Jagdhund “Axel”
1982 bekam ich eine Orgel zu Weihnachten.

Berufliches

ca. 1992

Irgentwo im Norden Italiens, wurde bei einer Hochzeit (das Brautpaar war meinem Vater nicht bekannt) fränkische Hochzeits tratitionen dem Brautpaar nahe gelegt.

2000

 Mein Vater war immer im Dorfgeschehen mit dabei. Ob es die Freiwillige Feuerwehr war oder der Markgrafen Club, Obst und Gartenbauverein, Wellenkicker Stammtisch, Er war immer mit dabei und das war auch gut so.

2010

Beruflich kehrte mein Vater zu seinem Ausbildungsplatz zurück und Arbeitet bis zu seiner Rente als Schmierstoff Fachberater

Besuch in der Ukraine

2017

Anfang 2000 bin ich in die USA ausgewandert, und der Kontakt war nicht unbedingt der beste. Aber 2012-2013 habe ich mich mit meinem Vater ausgesprochen und seitdem war der Kontakt zu mir und vor allem zu seinen Enkelkindern Philipp und Sophia sehr gut.
2017 traf mein Vater seinen Enkel Philipp zum 3. mal und seine Enkeltochter Sophia zum ersten mal.

2019

In meinen Unterlagen fand ich 2019 ein altes Bild von meinem Vater und mir im Spiesberger Wald. Wir hatten damals Eichenholz abgeforstet und Fichtenbäume neu angepflantzt. Auf dem Bild machen wir gerade Mittag zusammen.
Das Bild wurde von meinem Kollegen, vergrössert und ausgedruck und meinem Vater überreicht.

2020

2020 ein weiterer Besuch beim Opa Heiner. In der zwischenzeit hatte meine Tochter Sophia leider einen Schlaganfall und 2020 waren wir auf dem weg nach München zur Stammzellen Behandlung und haben auch ein paar tage beim Opa Heiner verbracht. Wichtig bei sollchen Besuchen war immer meinen Kindern zu zeigen wo ich meine Kindheit verbracht habe.

2021

Unser letzter Besuch. Mitte 2021 hatte ich die spontane Idee, nach Strössendorf zu kommen um meinem Sohn Philipp das Dorf und die Umgebung im Detail zu zeigen.
Der Plan war eine Woche lang bei Heiner einzuziehen und einfach das Leben so zu leben, wie es früher war.
Das ganze fand fast nicht statt, weil mein Vater wieder mal in der Pfalz war und schlecht erreichbar war.
Aber dann hat es doch noch funktioniert, und wir kamen im August für eine Woche nach Strössendorf.
Was wir damals nicht wussten, war das letzte mal dass wir persönlichen Kontakt hatten. 5 Monate später ist mein Vater leider plötzlich verstorben.

Nighttime scene with a church and trees silhouetted against a sky illuminated by colorful northern lights, with stars visible in the sky.

2024

2023 habe ich mit dem Design des W- Logos begonnen. Als Inspiration kam vom Wollmesheimer Wappen.
2024 dann der Ausbau und Umbau  meines Blog weihmue.com und die Aufnahme des neuen W- logos.
Ein Webshop wurde angeschlossen an den Blog und heute bieten wir unsere Holzwaren auch auf weihmue.com an.
Weiter  wurde im Jahre 2024 eine Kollektion von Titanium Ringen dazu genommen, wir sind gerade dabei unser Digital Portfolio auf weihmue.com hochzuladen und eine Merch Line ist auch gerade in Bearbeitung. 

Comparison of the West Virginia University logo on the left and a simplified West Virginia University emblem on the right.